Sehr geehrte Geschäftsführung,
wenn man auf Ihre Zahlen schaut, wirkt alles vernünftig: Ihr Geschäft läuft, die Auftragsbücher sind gefüllt, es werden täglich Angebote geschrieben und Sie haben eigentlich genug zu tun. Und trotzdem haben Sie das Gefühl, dass Umsatz und Gewinn nicht in dem Verhältnis stehen, wie es sich für die Verantwortung und die Arbeitslast anfühlen sollte, die Sie jeden Tag tragen.
Im Alltag sieht das oft so aus: Das Telefon klingelt, E-Mails stapeln sich, Mitarbeiter wollen etwas von Ihnen, Kunden warten auf Rückruf – und irgendwo dazwischen müssten auch noch Angebote geschrieben, nachgefasst und Termine koordiniert werden. Also sind Sie morgens früher im Büro, abends später zu Hause und am Wochenende gedanklich trotzdem im Betrieb, weil „ich muss noch Angebote schreiben“ zu einem dauerhaften Begleiter geworden ist.
Die naheliegende Reaktion darauf ist logisch: mehr Marketing, mehr Sichtbarkeit, mehr Anfragen; dazu ein, zwei Leute mehr im Büro, die „mit anfassen“. Die Rechnung klingt schlüssig: mehr Anfragen, mehr Angebote, mehr Aufträge – und irgendwann, so hofft man, wird es dann für Sie persönlich ruhiger.
Genau hier kippt das System. Denn mit jedem zusätzlichen Kundentermin und jeder neuen Fachkraft steigt nicht nur die Auftragslage, sondern vor allem die Komplexität: mehr E-Mails, mehr Telefonate, mehr Koordination, mehr Angebote, die nachverfolgt werden müssten und dann doch irgendwo untergehen. Nach außen wächst das Unternehmen – intern wächst vor allem der Druck.
Der eigentliche Engpass liegt deshalb in den wenigsten Fällen bei Marketing oder Fachkräften, sondern in dem, was zwischen „Anfrage kommt rein“ und „Auftrag mit vernünftiger Marge ist unterschrieben“ passiert. Genau an dieser Stelle verlieren Dienstleister, Handwerker und Experten jedes Jahr fünf- bis sechsstellige Beträge – ohne es wirklich zu merken.
In den nächsten Abschnitten zeige ich Ihnen, wie groß dieser Verlust in der Praxis tatsächlich ist, welche Rolle Reaktionsgeschwindigkeit, Kontaktpunkte und Nachverfolgung dabei spielen – und warum Sie mit einem passenden Vertriebsprozess deutlich mehr von den Aufträgen bekommen können, die Sie wirklich haben wollen, ohne an der Marketing- oder Personal-Schraube drehen zu müssen.